zurück Joseph RINALDINI

Studien an der Universität Wien, u. a. Philosophie, Musikgeschichte und Rechtswissenschaften. Privatschüler von F. Schreker. Als Bundestags-Abgeordneter erwarb er sich Verdienste um das österreichische Urheberrecht, setzte sich daneben in zahlreichen anderen Gremien, darunter beim Rundfunk, für Belange von Komponistenkollegen ein, war 1934 aber auch maßgeblich an der Verhinderung der Uraufführung von Kreneks „Karl V.“ an der Wiener Staatsoper beteiligt. Als Komponist sah er sich selbst als „konsequenten Fortsetzer der Spätromantik“ – eine Haltung, die ihm sowohl während des NS-Regimes als auch in der Zweiten Republik Anerkennung verschaffte.

 
Biografie