zurück Alexander ZEMLINSKY

Studium in Wien, seit 1899 Kapellmeister am Carltheater in Wien, 1904-07 und 1908-11 1. Kapellmeister an der Wiener Volksoper bzw. Hofoper, 1911-20 Opernleiter am Deutschen Landestheater in Prag, 1920-27 Leiter der Meisterklasse für Komposition an der Deutschen Musikakademie Prag, 1927-30 Kapellmeister an der Berliner Krolloper und 1930-33 Gastdirigent an der Berliner Staatsoper Unter den Linden und Lehrer an der Berliner Musikhochschule. Rückkehr nach Wien, 1938 Emigration in die USA. Als Komponist begann er im Stil der Brahms-Schule. Sein Schaffen insgesamt steht vermittelnd zwischen der spätromantischen Tonsprache und der Neuen Musik. Trotz einer Abkehr von traditionellen Mustern in der Harmonik verblieb er innerhalb der Grenzen der Tonalität und vollzog nicht den Übergang zur Zwölftontechnik seines Schwagers Arnold Schönberg. Opern ("Kleider machen Leute", "Florentinische Tragödie", "Der Zwerg", "Der Kreidekreis" u. a.), Orchesterwerke, Kammermusik, Lieder.

 
 Alexander ZEMLINSKY
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Biografie
Werke

Ehetanzlied und andere Gesänge für hohe Stimme und Klavier op. 10 (1901)
Bestellnr.: 08 652
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Ehetanzlied und andere Gesänge op. 10

für Sopran und Sinfonieorchester; Orchesterversion von Vladimir Genin


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Fantasien über Gedichte von Richard Dehmel für Klavier op. 9 (1900)
Bestellnr.: 01 590
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