zurück Walther NUSSGRUBER

geboren 8. 8. 1919 in Wien
Studien an der Wiener Musikhochschule (Komposition, Musiktheorie, Dirigieren, Orgel bei u.a.  Alfred Uhl und Hans Swarowsky), Dirigentenkurs bei Clemens Krauss. Konzertreisen als Organist, seit 1954 Korrepetitor und Improvisationslehrer an der Wiener Musikhochschule.  Nussgruber wurde u. a. mit dem Preis der Wiener Symphoniker und dem Österreichischen Staatspreis ausgezeichnet.
Sein musikalisches Schaffen (auch literarisch und graphisch tätig) wurzelt vor allem in der Deutschen Romantik, nahm aber auch Einflüsse aus der geistigen und harmonischen Welt Skrjabins und Messiaens auf, und er entwickelte einen eigenen feinsinnigen Stil, in dem eine oft auch weitgespannte Melodik auf einer sehr aparten, klangsinnlichen Harmonik basiert. Eine lyrische Komponente und Musizierfreudigkeit ist in seinem Werk wohl vorherrschend, verdichtet sich aber doch gelegentlich zu geballten dramatischen Ausbrüchen.
Oratorien, Messen, Kantaten, Bühnentanzstücke, Orchester- und Chorwerke, Lieder, Kammermusik, Werke für Klavier und Orgel