Detailinformationen
KRONBERGER, Elia / LOHBAUER, Verena - Klangquadrat < zurück
Titel: Klangquadrat
Neue Wege zur Klavier-Improvisation. Spielheft und Spielkarten für den Unterricht

Schwierigkeitsgrad: 2-3
Bestellnr.: 01 428
Inhalt:

Bestell- und Preisinfos

 

4 x 4 Spielkarten, 1 Spielheft.

  • für 1–8 Spieler
  • ab dem 2. Lernjahr
  • beliebige Reihenfolge der SpieleSchwierigkeitsgrad dem eigenen Spielniveau anpassbar
  • Gehörschulung
  • Training von Merkfähigkeit und Fantasie
  • Spielerische Rhythmusübungen
  • didaktische Hilfen für Lehrerinnen und Lehrer

Beschreibung:
Das klang:quadrat ist eine Sammlung von 16 Improvisationsspielen für Klavier. Gehör, Unabhängigkeit der Hände und Sicherheit im Rhythmus werden dabei solo oder in der Gruppe mit viel Spaß und Fantasie trainiert. Der ideale Einstieg in das Neuland der Klavierimprovisation.
www.klangquadrat.at

Rezension:
"Ich finde diese Improvisationsanleitung ausgezeichnet und innovativ.
Das klang:quadrat lebt von der Schlichtheit und Konzentration auf das Wesentliche. Die sparsam gesetzten, überschaubaren Notenbeispiele und die klaren, prägnanten Anweisungen wecken das Bedürfnis nach musikalischem Dialog und schaffen Freiräume und Vertrauen für das Entwickeln eigener Ideen. Die Spielideen und -anregungen sind ein wichtiger Beitrag für einen offenen, kreativen und kommunikativen Klavierunterricht, der unterschiedlichste Wahrnehmungs- und Erlebnisebenen beim Musizieren anregt und entwickelt."
(Herbert Wiedemann, Professor für schulpraktisches Klavierspiel an der Universität der Künste, Berlin)

Musicmatters is a fascinating and inspiring collection of 16 improvisation games for piano, which can be used both for individual or group piano instruction after approximately the second year of study … Beautifully produced, with practical, easy-to-read 4 x 4 game sheets …
(International Piano, July/August 2007) 
 
Der ganzheitliche Ansatz erscheint hier als naheliegend und zielführend: Einfache und knapp gehaltene Anleitungen ermöglichen ein aufgeräumtes und einladend-klares Layout (schnörkellos und dennoch kindgerecht) und laden zum schnellen Ausprobieren ein, ohne sich allzu lange mit dem Studium der „Gebrauchsanweisung“ aufzuhalten. Auch die Konzeption der insgesamt 32 Stücke von einfachem und mittlerem Schwierigkeitsgrad trägt dieser Idee Rechnung – etwa in dem perkussiven „Slap“, wo zwei Spieler mit der rechten Hand die Saiten des Klaviers abdämpfen müssen, während die linke rhythmische Pattern spielt. Das führt nicht nur zu einem eindrucksvollen Klangerlebnis, sondern kitzelt auch angenehm an den Händen… Auch „Lafale“, eine Variante des beim Tischtennis beliebten „Rundlaufs“, dürfte mit seinem hohen Maß an körperlicher Aktivität für viel Freude bei den Schülern sorgen – und schult gleichzeitig das Gefühl fürs „timing“, weil dabei trotz durch Positionswechsel bedingter Spielpausen das Metrum durchgehalten werden muss. (…) Anders als bei „schon fertigen“ Stücken werden die Schüler bereits in die Entwicklung eines Stückes einbezogen – was sich wiederum segensreich auf das Verständnis der zu übenden Literatur auswirkt. Hier zeigt sich eine der vielen Stärken dieser Veröffentlichung:
Improvisation gerät hier nicht zum Selbstzweck, sondern dient als Schlüssel zum tieferen Verständnis jeder Form von notierter und nicht notierter Musik . Angesichts der Fülle guter Ideen und Konzepte von allgemein musikalischem Charakter eignet sich das „Klangquadrat“ beileibe nicht nur für den Klavierunterricht. Besonders die fabelhaften Rhythmusübungen und Spiel zum Training von Merkfähigkeit und Fantasie eignen sich hervorragend zum Einsatz in jeder Form des Unterrichts.  Das Klangquadrat eignet sich für Lehrer, die bereits Elemente der Improvisation in ihren Unterricht einfließen lassen und auf der Such nach gutem und zudem praxiserprobtem Material sind, das vom Niveau der Stücke immer „passt“ und pädagogischen Freiraum erlaubt, da jeder Schüler die Anleitungen im Rahmen seiner aktuellen Möglichkeiten umsetzt. Zum anderen aber auch für Lehrer, die sich dem Thema Improvisation bislang noch nicht genähert haben, sich aber gerne auf die Thematik einlassen wollen. Ihnen gibt das Klangquadrat  eine Fülle hervorragend aufbereiteter und durchdachter Übungen an die Hand ...  Und nicht zuletzt eignet sich die Sammlung auch für Nicht-Pianisten, da sich gut die Hälfte aller Spiele vor allem auf Themen wie rhythmische Koordination und Vorstellungsvermögen bezieht, von denen auch Bläser und Streicher profitieren können.
(Manuel Rösler, PianoNews, 4/2007)
 
Wie man mit Improvisation Musiktheorie erfahrbar macht“
Die beiden Autorinnen versuchen sich an einem heiklen Thema des Klavierunterrichts, der Improvisation, und legen mit dem Klangquadrat ein gelungenes Lehrheft der etwas anderen Art vor. (…) Gut aufbereitet und für Klavierlehrer anregend sind die Übungen, die Musiktheorie praktisch vermitteln. Andere Spiele beschäftigen sich mit den Themen Rhythmus, Klangfarbe oder Artikulation. Die meisten Spiele sind von einer Person ausführbar, oder zusammen mit dem Lehrer als „Partnerübung“. Für findige Pädagogen liefert das Heft auch einige Ideen, die in größeren Gruppen angewandt werden können. Das ansprechende, übersichtlich gestaltete Lehrwerk bietet durchaus auch für den konventionellen Klavierunterricht Anregungen und ist nicht nur dafür gedacht aus den Schülern Improvisationskünstler zu machen. Die Arbeit am Klavier macht Musiktheorie erfahrbar, sie eröffnet eine erweiterte Sicht auf die Möglichkeiten des Instruments und erhöht damit auch das Verständnis für Musik. Das Erarbeiten neuer Stücke wird dadurch erleichtert. Ein Werk, das die Sparte Unterrichtsliteratur für Klavier bereichert!
(Elfriede Baranowski, NMZ 11/2007)
 
 
Das vorliegende Material überzeugt sowohl durch die methodische Fantasie der Autorinnen als auch durch eine sehr ansprechende äußere Gestaltung. Ein sehr handliches – eben quadratisches – Format und die Anordnung jedes einzelnen Spiels aus dem Hauptteil auf einer separaten Klappkarte aus Karton entlastet die Notentasche des Lehrers. Die stabilen Karten werden bestimmt mehrere Schülergenerationen überstehen. Die Spielanleitungen sind knapp gehalten, aber immer verständlich und werden durch Notenbeispiele und Symbole unterstützt, die den jeweiligen Tonvorrat und die Zielgruppe noch einmal auf einen Blick verdeutlichen. Die Notenbeispiele bieten mögliche Spielvarianten an und liefern bei Bedarf die rhythmischen Patterns. Außerdem hat jedes Spiel einen einprägsamen Namen, was sicher vorteilhaft ist für eine schnelle Verständigung zwischen LehrerIn und SchülerIn.
Inhaltlich sind die Aufgaben breit gestreut. Das Improvisieren von kleinen Melodien mit Tönen aus einem gegebenen Tonvorrat oder die Darstellung von kleinen Geschichten oder Stimmungen kommen vor, stehen aber durchaus nicht allein im Vordergrund. Gefördert werden außerdem die Orientierung auf dem Instrument, rhythmisch-metrische Sicherheit, Reaktionsschnelligkeit auch im Hinblick auf Ensemblespiel, Koordination der Hände, Gedächtnis sowie Kenntnisse über formale Gesetzmäßigkeiten, Intervalle, Akkorde, Kirchentonarten, Quintenzirkel u.a. Da alle Beispiele natürlich variabel und erweiterbar sind, sind den Steigerungsmöglichkeiten keine Grenzen gesetzt. Das Material ist vielfältig, durchdacht und lockt sofort zum Ausprobieren.  (…) Insgesamt kann die Sammlung den Einzel- und Gruppenunterricht für Klavier in allen Altersstufen bereichern. Neben Spielfreude und Kommunikationsfähigkeit können die SchülerInnen dabei eine Vielzahl an musikalischen Grundfertigkeiten erwerben.
(Linde Großmann, ÜBEN & MUSIZIEREN 2/2008)
 
Das Buch „Klangquadrat“ ist laut Herausgebern entstanden, um den Klavierunterricht lebendiger zu machen.  Es enthält eine Menge feiner Ideen, die im Unterricht sehr brauchbar sind. So gibt es Spiele, die die rhythmische Entwicklung fördern, andere, die an der Klangvorstellung arbeiten, manche die die Unabhängigkeit der Hände fördern usw. Bei jedem Spielstück bekommen die Spieler eine bestimmte Tonmenge, einen Rhythmus oder eine Vorstellung angeboten. Innerhalb dieses Rahmens können sie ihrer Fantasie freien Lauf lassen. (...) Auf jeden Fall ist es reizendes Spielmaterial
(Ton van der Valk, PIANO WERELD 5/2009)

ISMN: M-012-19773-7

klangquadrat