Detailinformationen
WOLF, Hugo - Gedichte von Eduard Mörike < zurück
Titel: Gedichte von Eduard Mörike
Ausgabe für tiefere Stimme in vier Bänden (Leopold Spitzer)
 

Bestellnr.: 08 576 (Bd. 1), 08 577 (Bd. 2), 08 578 (Bd. 3), 08 579 (Bd. 4)
Bearbeiter: Leopold Spitzer
instr.: Gesang und Klavier
Inhalt:
Band 1: Der Genesene an die Hoffnung / Der Knabe und das Immlein / Ein Stündlein wohl vor Tag / Jägerlied / Der Tambour / Er ist's / Das verlassene Mägdlein / Begegnung / Nimmersatte Liebe / Fußreise / An eine Äolsharfe / Verborgenheit / Im Frühling
Band 2: Agnes / Auf einer Wanderung / Elfenlied / Der Gärtner / Zitronenfalter im April / Um Mitternacht / Auf eine Christblume I und II / Seufzer / Auf ein altes Bild / In der Frühe / Schlafendes Jesuskind / Karwoche / Zum neuen Jahr / Gebet
Band 3: An den Schlaf / Neue Liebe / Wo find' ich Trost / An die Geliebte / Peregrina I und II / Frage und Antwort / Lebe wohl / Heimweh / Lied vom Winde / Denk' es, o Seele / Der Jäger / Rat einer Alten / Erstes Liebeslied eines Mädchens
Band 4: Lied eines Verliebten / Der Feuerreiter / Nixe Binsefuß / Gesang Weyla's / Die Geister am Mummelsee / Storchenbotschaft / Zur Warnung / Auftrag / Bei einer Trauung / Selbstgeständnis / Abschied

Beschreibung:
Als Hugo Wolf im Jahre 1888 die Gedichte von Eduard Mörike (1804-1875) vertonte, lag ein langwieriger Weg der Suche und Selbstfindung hinter ihm. Das Ergebnis war die Erkenntnis, dass die Poesie allein die Form und die musikalischen Ausdrucksmittel bestimmt und nicht traditionelle Kompositionsmuster. Mit den Mörike-Gedichten war er aus dem Schatten Schuberts und Schumanns getreten. So notierte er: "Schubert höchste musikalische Potenz; Triumph der Musik über die Poesie. Seit Schumann die erste wahrhaft originelle und für die Entwicklung des Liedes bedeutsame Erscheinung. Schumann musikalischer Poet. Hervortreten der poetischen Unterlage aber noch immer fertige musikalische Form; - Wolf Poesie und Musik Eins. - ungetrenntes, soviel Musik als gerade in der Poesie. Kein Hinzuthun, alles aus dem dichterischen Gegenstand heraus schöpfend." Wolf sah sich demnach nicht neben Schubert oder Schumann platziert, sondern als Schöpfer von etwas Neuem. So beurteilt es auch die Musikgeschichte, die ihn mit den Gedichten von Mörike als den "Schöpfer des neuen deutschen Liedes" bezeichnet. Die Notiz enthält auch den Hinweis für den interpretatorischen Ansatz: Ausgangspunkt ist die Poesie und nicht die Musik. Aus Zwei muss Eins werden. (aus dem Vorwort)

Preis(in €): je 19,95 (each vol.)