zurück Karl SCHEIT

In Linz aufgewachsen, Gitarrestudium an der Wiener Musikakademie. Ab 1933 Professor für das Hauptfach Gitarre.
Weltweite Konzerttätigkeit, Platten-, Rundfunk- und Fernsehaufnahmen, daneben reiche internationale Lehrtätigkeit bei Meisterkursen und als Gastprofessor.
Herausgeber zahlreicher Werke der Renaissancezeit (Dowland, Weiss u. a.), Bearbeitung sämtlicher Lautenwerke Bachs für die Gitarre. Erstmals in der neueren Gitarreliteratur wurde das Basso-Continuo-Spiel und das Spiel in der Renaissance-Stimmung von ihm aufgegriffen. Zahlreiche Komponisten der Gegenwart wurden durch Karl Scheit angeregt, Werke für Gitarre zu komponieren (Hans Erich Apostel, Johann Nepomuk David, Frank Martin u. a.). Bei Doblinger ab 1957 Herausgabe der Reihe Gitarre-Kammermusik (GKM), in der Originalkompositionen aus Vergangenheit und Gegenwart neben barocken Werken stehen, deren Generalbass (der Freizügigkeit barocker Aufführungspraxis folgend) für Gitarre ausgesetzt wurde. Die Melodiestimmen können dabei variabel besetzt werden.
Auszeichnungen (Auswahl): Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst, Großes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich, Ehrenmedaille in Gold der Bundeshauptstadt Wien, „Chevalier dans l’Ordre des Arts et Lettres“ (Verdienstorden für Kunst und Literatur) Frankreich

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 Karl SCHEIT
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