zurück Otto SIEGL

Musikalische Studien in Graz, Musikerzieher, Orchestergeiger in Wien, Korrepetitor am Grazer Opernhaus, Schriftleiter der Zeitschrift „Musikbote“ in Wien, ab 1926 Tätigkeit als Chor- und Orchesterdirigent sowie Theorielehrer in Deutschland, ab 1933 an der Staatlichen Musikhochschule Köln. Nach Kriegsende städtischer Musikdirektor in Solingen, ab 1948 Professor an der Wiener Musikakademie (ab 1954 Abteilungsleiter der Kompositions- und Kapellmeisterklasse, ab 1958 ordentlicher Professor). 1949-51 Landesmusikdirektor der Steiermark.

Auszeichnungen u. a. Großer Österreichischer Staatspreis (1957), Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse, Mitglied des Österreichischen Kunstsenats.

In den Zwanzigerjahren als Revolutionär und „Atonaler“ bekannt, verließ Siegl bald das experimentelle Lager und legte sich auf den für ihn charakteristischen Stil der „legalen Kontinuität“ fest. Neue Formen, eigenständige Harmonik, strenge Logik und Beseeltheit des Ausdrucks sind für sein umfangreiches Schaffen charakteristisch. Seine Verflechtung mit dem NS-Regime erwies sich für die weitere Karriere in der Zweiten Republik als kein Hindernis.

 
 Otto SIEGL
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Biografie
Werke
Cellomappe. Leichte Stücke Bestellnr.: 03 754
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Das Geigenbüchlein Bestellnr.: 03 251
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Konzert für Violoncello und Orchester Bestellnr.: 03 804
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Unterhaltsame Klavier-Lehrstücke für die ersten Unterrichtsjahre Bestellnr.: 01 315
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