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CURA, José

Geburtstag

05.12.1963

Biographie

José Cura studierte in seiner Heimatstadt Rosario Komposition und Dirigieren, 1984 zog er nach Buenos Aires, um sein Können zu verfeinern. Um Einblicke in das Bühnenleben zu erhalten, arbeitete er von 1984 bis 1988 in einem der professionellen Chöre des Teatro Colón, wo seine Stimme jene unverwechselbare satte und strahlende Tenorfarbe mit dunklen Baritontönen entwickelte, die ihn zu internationalem Ruhm führte. Karriere als Dirigent Im Jahr 1999 nahm José Cura seine Karriere als Dirigent wieder auf und arbeitete mit Top-Orchestern zusammen: der London Philharmonia, der London Symphony, den Wiener Philharmonikern, der Sinfonia Varsovia, dem Toscanini Orchestra oder der Philharmonia Hungarica, mit Auftritten sowohl am Dirigentenpult als auch auf der Bühne. Kompositionstätigkeit 2014 war geprägt von José Curas Rückkehr zu seiner Tätigkeit als Komponist: Im November hatte die Südböhmische Oper sein 1989 komponiertes Stabat Mater uraufgeführt, und Ostern 2015, nach seiner Rückkehr als Don José an der Scala, fand die Weltpremiere seines 1988 entstandenen Magnificat im Teatro Massimo di Catania statt. Artist in Residence Von 2015 bis 2018 hatte Cura die Position des „Artist in Residence“ beim Prager Sinfonieorchesters inne. Er dirigierte dort im März 2017 die Weltpremiere seines Triptychons Ecce Homo; im September des gleichen Jahres erfolgte die Uraufführung von Modus (das Kyrie seiner Missa di Requiem) sowie die von Ariel Ramirez selbst in Auftrag gegebene symphonische Version dessen berühmter Werke Misa Criolla und Navidad Nuestra. Principle Guest Artist Im Februar 2019 wurde Maestro Cura – erstmalig in der Geschichte der MUVAC, der Hungarian Radio Art Groups – zum „Principal Guest Artist“ ernannt, als Sänger, Komponist und Dirigent. Mit dieser ungarischen Institution nahm er das Oratorium Ecce Homo auf und dirigierte am 29. Januar 2020 die Weltpremiere seiner „Opera buffa ma non troppo“ Montezuma e il Prete Rosso (Montezuma und der Rote Priester) an der Musikakademie Liszt in Budapest. Zwei neue Kompositionsprojekte Die Unterbrechung seiner Bühnenarbeit, die durch die Covid-19-Pandemie ausgelöst wurde, gab José Cura die Zeit, zwei anstehende Kompositionsprojekte abzuschließen: ein Te Deum und ein Gitarrenkonzert. Sein Te Deum, 2019 entworfen und 2020 orchestriert, wird in Bukarest am 5. September 2021 während des Enescu-Festivals mit der London Philharmonia uraufgeführt. Auch sein Concierto para un Resurgir, das Konzert für Gitarre und Orchester wird im September 2021 uraufgeführt, diesmal in Saarbrücken, zusammen mit seiner Symphonischen Suite, die auf der Oper Montezuma e il Prete Rosso basiert. Curas Requiem, den Opfern des Südatlantikkrieges von 1982 gewidmet, wird im Mai 2022 anlässlich des 40. Jahrestages des bewaffneten Konflikts zwischen Argentinien und dem Vereinigten Königreich uraufgeführt. Auszeichnungen 2015 wurde José Cura vom argentinischen Senat mit dem Domingo Faustino Sarmiento-Preis für seine Leistungen in Bildung und Kultur ausgezeichnet. 2017 wurde er zum Professor Honoris Causa der Nationalen Universität von Rosario, Argentinien, ernannt, wo er in den 1980er-Jahren sein Komponistenstudium absolvierte. (Mai 2021)

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Werke

Cover Preludes

Concierto para un Resurgir

2021

Dauer: 25'

Bestell-Nr.: Aufführungsmaterial leihweise - in Vorbereitung

Cover Preludes

Ecce homo

2021

Dauer: 50' (+ Prolog optional)

Bestell-Nr.: Aufführungsmaterial leihweise

Cover Preludes

Suite Sinfonica

2021

Dauer: 25'

Bestell-Nr.: Aufführungsmaterial leihweise - in Vorbereitung

Cover Preludes

Te Deum

2021

Dauer: 18'

Bestell-Nr.: Aufführungsmaterial leihweise